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KATZENGARTEN I-V
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Katzensprache - Unsere Katzen richtig verstehen! |
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Neben dem Lautrepertoire haben unsere
Katzen zahlreiche Möglichkeiten, sich ihrer Umgebung und ihrem Menschen mitzuteilen.
Zum allgemeinen Verhalten gehören das Schnurren, Maunzen, Miauen, Fauchen und
der "Katergesang"! Doch diese Verhaltensmuster sind nur ein Bruchteil dessen,
womit sich unsere Katzen äußern und ihr Seelenleben preisgeben. Die Katze benutzt
neben der Lautsprache gleichermaßen ihren Körper, um ihre Bedürfnisse
und Emotionen zum Ausdruck zu bringen. Eine Katze, die sich wohl und sicher fühlt
hat einen ruhigen Blick und entspannten Gesichtsausdruck. Ihre Ohren sind leicht
nach außen und vorn gerichtet und die Schnurrhaare stehen seitlich vom
Kopf geneigt.
Freude: Viele Katzenbesitzer kennen das tägliche "Hallo!" ihrer Katze. Ein Willkommensgruß, dessen Freude im hochaufgerichteten, geraden Schwanz zu erkennen ist. Die Katze bewegt sich auf ihren Menschen zudem mit hoch erhobenem Kopf zu.
Aufmerksamkeit: Die Katze bringt ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse an einem Geschehen bereits durch ein zuckendes Ohr zum Ausdruck. Eine Katze, die scheinbar im Garten schläft, wird schnell durch einen flatternden Schmetterling erregt. Ihr aufmerksames Interesse bekundet sie zusätzlich durch ein leichtes Wedeln und Zucken mit ihrem Schwanz. Die Schnurrhaare der Katze sind dabei breit gefächert und nach vorn gerichtet wie ebenso ihre Ohren.
Angriff und Jagd: Der Sprung zur Jagd und der Angriff der Katze erfolgen selten ohne Vorzeichen und direkt. Vor dem Angriff legt die Katze ihre Ohren und Schnurrhaare an. Das wichtigste Merkmal sind aber ihre weit geöffneten Pupillen! In der Regel verharrt die Katze einen Augenblick in Lauerstellung und visiert ihr Ziel mit starrem Blick an. Viele Katzen legen sich dabei flach auf den Boden und rütteln leicht mit dem Hinterteil bevor sie ihren Angriff starten!
Geht die Katze in die "Jagdoffensive" kann sie sich ebenfalls besonders hoch aufrichten, um imposant zu erscheinen und einen möglichen Gegner einzuschüchtern. Ihre Beine sind dann hoch aufgerichtet und ihre Lippen können gleichzeitig drohend zurückgezogen sein. Manche Katzen versuchen ihren Gegner zusätzlich mit Lauten wie Grollen, Spucken und ein zischendes Fauchen zu beeindrucken.
Angst: Eine Katze, die Angst verspürt ist vor allem an ihrem gesträubten
Fell zu erkennen. Ihr gesamter Körper ist angespannt, Ohren und Schnurrhaare
liegen eng am Körper an. Aus dieser Situation kann unter Umständen eine Katze
auf Angriff übergehen, der Katzenschwanz gleicht dann einer Peitsche und zuckt
stark hin und her! Grundsätzlich erscheint die Körperhaltung der Katze eher unterwürfig,
in geduckter Stellung. Es gibt Katzen, die zudem ein leises Miauen verlauten
lassen.
Doch Vorsicht! Eine Katze, die sich bedroht fühlt und eine große Angst verspürt, kann auch zu einer Furie werden und so besonders heftig in einer Situation mit Kratzen und Beißen reagieren.
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Verhalten der Katze - Träume von der Kinderstube |
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Bei manchen Katzen ist die wohlige Erinnerung an ihre Kinderzeit so prägnant, dass diese Katzen ausgewachsen mit dem sog. Treteln ihr Wohlsein und Geborgenheit äußern. Das Treteln nutzt das Katzenbaby, um den Milchfluss der Zitzen zu fördern. Es kann auch vorkommen, dass eine Katze dabei nuckelt und leichter Speichel aus dem Maul der Katze tropft.
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Das Miauen - Kommunikation mit dem Menschen |
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Das Miauen der Katze ist ein Ton, der vor allem an den eigenen Menschen gerichtet ist. Mit diesem Ton zeigt die Katze deutlich an, welche Bedürfnisse sie gerade hat. Eine geschlossene Tür oder ein leeres Futterschälchen werden z.B. mit einem lauten Miauen belagert, um dem Katzenhalter klar zu demonstrieren, welche Erwartung die eigene Katze an den Katzenhalter stellt!
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Das
Schnurren - Ein Heilmittel der Natur |
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Katzen schnurren, um ihr Wohlbefinden
auszudrücken. Dies ist vielen Katzenliebhabern bekannt und jeder, der eine schnurrende
Katze streichelt weiß, welche starke Beruhigung vom Gleichklang des Tones
ausgeht! Doch das Schnurren kann ebenso in Stresssituationen der Katze, wie einem
Tierarztbesuch, vorkommen. In diesem Fall dient das Schnurren zum Abbau von Stress.
Und das Schnurren unserer Katzen vermag noch viel mehr! Wissenschaftler fanden
heraus, dass das Schnurren der Katze Heilungsprozesse im Körper fördert! Grund
hierfür ist die Vibration, die beim Schnurren entsteht und mit einer Frequenz
von ca. 27-44 hz Muskelverspannungen löst. Die Knochen der Katze haben hierdurch
ferner eine höhere Festigkeit, wodurch bei Katzen z.B. Knochenbrüche wesentlich
schneller heilen als bei Hunden!
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Katzenseele. Wesen und Sozialverhalten
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Gebundene Ausgabe - 200 Seiten
Erscheinungsdatum: Juni 2005
Von Paul Leyhausen, Mircea Pfleiderer
Katzenfreunde erfahren in diesem Standardwerk alles über Wesen und Sozialverhalten
der Katze. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus mehr als 40 Jahren Forschung
hat der bekannte Verhaltensforscher Paul Leyhausen in diesem Buch leicht verständlich
und anschaulich beschrieben. Das Buch übersetzt die Ergebnisse der aktuellen
Forschung in den praktischen Umgang mit Katzen und hilft so zuverlässig, Seelenleben
und Bedürfnisse der beliebten Haustiere zu verstehen und sie artgerecht zu versorgen.
Katzenverhalten wissenschaftlich aktuell und zugleich laienverständlich erklärt:
Ein Standardwerk aus der Erfahrung von 40 Jahren Forschung.
Wesen und Sozialverhalten Mimik und Körpersprache Kommunikation unter Katzen Verständigung zwischen Katzen und Menschen Wohnungskatzen und Freigänger Und ihre Bedürfnisse und Pflege!
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Clickertraining für Katzen. Erziehung macht Spaß |
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Von Martina Braun
Broschiert - 80 Seiten
Erscheinungsdatum: Sep. 2005
Martina Braun ist Dipl. Tierpsychologin mit Spezialgebiet Verhaltenstherapie
für Hunde und Katzen, lebt in Basel und hat dort eine eigene tierpsychologische
Praxis. Frau Braun lebt mit Katzen und hat für die Abbildungen des Buches sowohl
ihre eigene Katze als auch Tiere, die wegen Verhaltensproblemen bei ihr in Therapie
waren, geclickert.
Kundenrezension: "Martina Braun legt sehr großen Wert darauf, dass man eine unmotivierte Angst des Tieres nicht schulterzuckend hinnimmt nach dem Motto: "So ist sie halt, leider nicht zu ändern", sondern sich klarmacht, dass die Katze selbst am allermeisten unter ihrer Angst leidet, davon aber befreit werden kann, wenn ihr Mensch bereit ist, die damit verbundene Mühe auf sich zu nehmen."
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